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10:38

Who run the world wide web?

Von Jesse R. Buendia und Hengameh Yaghoobifarah

Gegen Antifeminismus 

Diskursatlas Antifeminismus“ ist ein Wiki, das Narrative und Formulierungen, die in antifeministischen Kontexten benutzt werden und charakterisierend für den Antifeminismus sind, sammelt und erläutert – von „Frühsexualisierung“ über „Gender-Ideologie“ bis „Keimzelle der Nation“. Unterteilt wird das Wiki in die Themenfelder Bevölkerung, Sexualität, Geschlecht, Familie, Bildung, Arbeit, Gleichstellung und Gewalt. Hierzu bietet die Seite, die laufend befüllt wird, Analysen von Medienberichten, Reden und öffentlichen Stellungnahmen. Der Diskursatlas ist die Fortführung des „Agent*In“-Projekts („Information on Anti-Gender-Networks“), das jedoch kurz nach Start in starke Kritik geriet und nach drei Wochen offline gestellt wurde. Als Nachschlagewerk richtet sich der Diskursatlas an Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen, jede*r ist eingeladen, ihn für Recherchen zu nutzen.

Top Journalistinnen

Gerade mal 27 Prozent macht der Frauenanteil an Führungspositionen in europäischen Nachrichtenunternehmen aus. Würde es sich auf die Art und Weise der Berichterstattung in Europa auswirken, wenn das Geschlechterverhältnis ausgewogen wäre? Dieser Frage geht newsmavens.com nach. Die Website stellt Nachrichten und Features zu gesellschaftlichen Themen wie bspw. Religion, Bildung, Race oder LGBTIQ zusammen. Hierbei wählen Frauen, die in Topmedienunternehmen in der EU arbeiten, die Nachrichten aus, fassen sie zusammen und erklären, weshalb diese wichtig sind. Am Ende jedes Artikels findet sich eine kurze Auflistung der wichtigsten Fakten. Außerdem gibt es einen täglichen Rückblick auf die relevantesten Geschehnisse in Europa und eine Wochenend-Review. Die Berichte sind nicht nur aus einer weiblichen Perspektive geschrieben, sondern auch alle auf Englisch. Auf diese Weise versucht die Website, ein globales Nachrichtennetzwerk über Ländergrenzen hinweg zu schaffen.

Seeds

©Shatterglass.film

Eine Großstadt, vier Freundinnen und ein ehrlicher Zugang zu Sexualität, Körper und Beziehungen: Nein, die Rede ist nicht von „Girls“, sondern von der Webserie „Seeds“. Die erste Staffel ist im März auf dem Online-Sender OTV erschienen. Mit viel Witz, Schwarzem Feminismus und Tiefe schufen Caitlyn Johnson und Deja Harrell, beide Anfang Zwanzig und aus Chicago, ein Format, das kaum näher am Puls der Zeit sein könnte.

Dieser Text erschien zuerst in Missy 03/18.

Reposted bygingergluep125

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